Antidepressiva Blog Entzug

Was war, was wird … Folge 06

was war was wird Depression-heute.de

Antidepressiva absetzen

Wie schwierig ist es Antidepressiva abzusetzen? Ein empfehlenswerter Bericht von Jochen Paulus auf WDR5. Darin bestätigt der DGPPN-Präsident und Psychiater Prof. Andreas Heinze die im ADFD-Forum aufgeführten Erfahrungen und empfiehlt absetzwilligen Patienten die Nutzung dieses Patientenportals. Wir schließen uns dieser Empfehlung an.

Zum WDR5 Feature

Interview Dr. Hengartner – Antidepressiva und die Symptomflut

Schweiz. Lesenswertes Interview im Tagesanzeiger von dem Depressions-Forscher Dr. Michael Hengartner über den überschätzten Nutzen von Antidepressiva, die Diagnoseflut Depression und Nebenwirkungen von Antidepressiva. Geschrieben von Alex Reichmuth (der Artikel befindet sich hinter der Bezahlschranke, aber für registrierte Nutzer ist ein Artikel pro Monat kostenlos erhältlich).

Zum Tagesanzeiger

Royal College of Psychiatrists über Abhängigkeit

Großbritannien. Die Präsidentin des Royal College of Psychiatrists Prof. Wendy Burn schreibt: Antidepressiva besitzen das Risiko einer Abhängigkeit!

Zum Guardian Tweet von Peter Goetzsche

Britisches Gesundheitsministerium über Entzug von Antidepressiva

Großbritannien. Das britische Gesundheitsministerium NICE hat seine Richtlinien über das Auftreten von Entzugssymptomen bei Antidepressiva erweitert. In der Richtlinie ist ab sofort zu lesen: Ein Antidepressiva-Entzug fällt häufig viel langwieriger und schwerwiegender aus, als ursprünglich angenommen.

Zum BMJ

Keine Wissenschaft hinter Ketamin als Depressionsmittel

Großbritannien. Wie unsinnig der Versuch ist, aus Ketamin ein Depressionsmittel zu machen. Es geht nur noch um Firmenprofit und nicht mehr um das Wohl der Patienten. Schreibt das BMJ.

Zum BMJ

Die tiefe Hirnstimulation hilft nicht gegen Depressionen

USA. Wie wenig Wissenschaft steckt eigentlich hinter der “Tiefen Hirnstimulation” gegen Depressionen? Ein Insiderbericht von Andrew Scull über ein Verfahren, das noch nie gute Ergebnisse lieferte, aber den Patienten sehr häufig (!) große Probleme bereitete. Das ist seit vielen Jahren bekannt. Auf Mad in America (englisch).

Zu Mad in America

Über den Autor

Dr. Peter Ansari

Autor und Depressionsforscher

2 Kommentare

  • Lieber Dr. Ansari,

    wir zwei hatten schon einmal Kontakt, weil mir Sertralin und Opipramol gleichzeitig in einer Klinik verabreicht wurden ohne dass auf die gefährlichen Wechselwirkungen geachtet wurde. Ich habe dann beide Medikamente (wahrscheinlich zu schnell) abgesetzt.

    Bevor ich das Sertralin erhielt ,bekam ich auch noch Quetiapin, ein Neuroleptikum, das ich ebenfalls nicht vertragen habe.

    Was mir geblieben ist von beiden Medikamenten ist ein schweres restless legs syndrom, sodass ich kaum ruhig sitzen kann. Diese Nebenwirkung hat eine schwere Einbuße an Lebensqualität ur Folge und ist für Neuroleptika bekannt, wohl aber noch viel zu wenig bei den SSRI.

    Bitte machen Sie weiter mit Ihrer Aufklärungsarbeit, denn in den meisten psychiatrischen Kliniken werden immer noch (auch bei mittelschweren Depressionen) diese Medikamente verabreicht, ohne die Patienten über die Nebenwirkungen aufzuklären, d.h. die Patienten werden nicht nur falsch behandelt, sondern auch noch entmündigt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Martina Bongartz

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .