Balance

Jeder Mensch erlebt neben neben Zeiten der Freude auch Zeiten der Traurigkeit.

Wenn Sie das erste Mal unter einer Depression leiden, kennen Sie meist die Ursache(n). Es trifft Menschen in Übergangssituationen. Sie haben vielleicht ihren Job verloren oder eine Beziehung ist gescheitert. Sie leiden unter dem Verlust eines geliebten Menschen. Vielleicht haben Sie einen großen Misserfolg erlebt, sich über einen längeren Zeitraum verausgabt, zuwenig Anerkennung erhalten oder müssen eine schwere körperliche Erkrankung verkraften. Vielleicht kommen auch mehrere der genannten Faktoren zusammen.

Es gibt viele Gründe, die traurig stimmen können. Die Abgrenzung zu einer klinischen Depression ist immer schwer.
Meist verschwinden die Symptome der Depression, sobald die Gründe, die zu einer Depression geführt haben, bewältigt sind. Dabei können Gespräche mit Freunden oder einem Therapeuten sehr helfen.

Ein wichtiger Schritt zur Heilung, ist wie übrigens bei körperlichen Erkrankungen auch, das Akzeptieren des Leidens. Natürlich fällt das schwer, aber es lohnt sich. Oft leiden wir mehr am Widerstand gegen die Erkrankung, als an der Erkrankung selbst. Erlischt der Widerstand, erlischt oft auch das Leid.
Wenn Sie sich in einer Trauerphase befinden, dürfen Sie traurig sein. Kein Mensch kann immer funktionieren, auch wenn das gesellschaftlich so propagiert wird. Nehmen Sie Hilfe in Anspruch. Nehmen Sie sich nicht zuviel vor. Ein kleiner Schritt folgt dem anderen. Eines ist sicher, ihre Lebensumstände sind niemals so schwarz, wie die Depression Sie glauben lassen mag. Wir möchten, dass Sie von dem Wissen getragen werden, dass jede Depression endet und die alte Persönlichkeit wieder unbeeinträchtigt ans Licht kommen wird.

Einer erfolgreichen Therapie stehen viele Wege offen. Ein paar möchte ich Ihnen im Folgenden beschreiben. Ich hoffe, dass die Vorschläge Sie inspirieren, Ihren ganz eigenen Weg zu finden.

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