Fragen und Antworten – Genug Geschluckt!

· ·
Psychopharmaka absetzen Fragen und Antworten

Wir wurden aktuell häufig per E-Mail gefragt, welche Fragen über das Absetzen von Psychopharmaka wir im Buch „Genug Geschluckt!“ beantworten.

Kurz gesagt handelt es sich um die häufigsten Fragen, die uns immer wieder von Patienten beim Absetzen gestellt werden. Die Antworten basieren auf den Erfahrungen der Patienten. Das ist vermutlich die große Besonderheit des Buchs.

Wir haben für das Buch „Genug Geschluckt“ direkt mit betroffenen Patienten gesprochen. Das ist ein Unterschied zu der Vorgehensweise der meisten deutschsprachigen Wissenschaftler. Diese erstellen wissenschaftliche Arbeiten, die auf Arbeiten von anderen Forschern basieren, die sie nicht persönlich kennen und aus vielen solchen Studien erstellen sie dann eine eigene wissenschaftliche Arbeit (Meta-Studie). Nur wenige wissen, dass diese Ärzte in den meisten Fällen keine persönliche Erfahrung mit Patienten haben, die Medikamente absetzen (zum Beispiel bei dieser Studie im Ärzteblatt) und daher nur wenig Konkretes über den Absetzprozess aussagen können.

Genug Geschluckt möchte sich davon abgrenzen und eine praktische Hilfe für alle Menschen sein, die Psychopharmaka absetzen oder sich bereits in diesem Prozess befinden.

Die Fragen im Buch sind in vier Kategorien zusammengefasst. Hier sind die Fragen aus dem Buch:

Absetzen?

1. Wie kann ich Krankheitssymptome von Absetzsymptomen unterscheiden?

2. Mit welchen Problemen muss ich beim Absetzen rechnen?

3. Warum sind Psychopharmaka oft wirkungslos und machen trotzdem große Schwierigkeiten beim Absetzen?

4. Hat jeder, der Psychopharmaka absetzt, diese Schwierigkeiten?

5. Ich bin durch das Absetzen in Zustände geraten, die ich nicht mehr aushalten kann. Soll ich die Medikamente wieder einnehmen?

6. Was muss ich beachten, wenn ich Psychopharmaka absetzen mochte?

7. Ich will meine Medikamente absetzen. Gibt es außer der empfohlenen 10-Prozent-Methode noch andere Möglichkeiten?

8. Sind das nach mehreren Monaten ohne Tabletten immer noch Entzugssymptome?

9. Kann ich während des Entzuges arbeiten?

10. Gibt es Gründe, die gegen einen Absetzversuch sprechen?

Psychopharmaka absetzen Fragen und Antworten
Wie kann ich die Tabletten am besten loswerden?

Arzt?

11. Mein Arzt sagt, ich muss die Medikamente ein Leben lang einnehmen. Wie ist das einzuschätzen?

12. Können Sie mir einen Arzt oder eine Klinik empfehlen?

13. Was soll ich tun, wenn meine Krankenkasse/mein Arbeitgeber/ mein Betreuer/mein Psychiater/der Amtsarzt mich zur Medikamenteneinnahme zwingen will?

Medikamente?

14. Ich nehme Psychopharmaka und habe sexuelle Funktionsstörungen. Sind diese dauerhaft?

15. Ich nehme Psychopharmaka – bin ich süchtig?

16. Ich nehme seit vielen Jahren Psychopharmaka und bin immer weniger belastbar geworden. Liegt das an den Medikamenten?

17. Ich habe das Gefühl, die Medikamente vergiften mich. Ist da etwas dran?

18. Raten Sie auch manchen Menschen, die Medikamente weiter einzunehmen?

19. Ist es sinnvoll, ein neues Medikament auszuprobieren, wenn das alte nicht wirkt?

Methoden?

20. Was hilft bei Schlaflosigkeit?

21. Kann man allein über die Ernährung eine psychische Erkrankung bessern?

22. Was hilft bei Depressionen, wenn ich keine Antidepressiva einnehmen mochte?

23. Was muss ich nach dem erfolgreichen Absetzen beachten?

Similar Posts

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .