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Antidepressiva gelten für viele Menschen als Mittel, die Suizide verhindern können. Forscher des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie berichten: Erst durch die Behandlung mit Antidepressiva treten bei 8,1 Prozent aller Patienten Suizidgedanken auf (Quelle).

Mischa Miltenberger und Melanie Müller haben ein wichtiges und hilfreiches Buch geschrieben, das in schweren Stunden ein Freund sein kann.

Die Psychiatrie steckt in einer tiefen Krise. Obwohl viele Milliarden zur Verfügung stehen, ist das Behandlungsergebnis nur enttäuschend. Anstelle einer Abnahme der Erkrankungen zeigt sich eine Verdoppelung der Krankheitstage durch psychische Erkrankungen.

Es gibt keine antidepressiven Medikamente. Die Fakten sind bekannt.

Viele Menschen glauben, Serotonin sei ein Glückshormon. Das ist mittlerweile wiederlegt. Aktuelle Forschungen ergeben ein anderes Bild: Serotonin macht nicht glücklich, sondern steuert die Sexualität.

Die Deutsche Depressionshilfe ist eine Stiftung, die über Depressionen aufklären möchte. Auffällig positiv bewerten Mitarbeiter der Stiftung antidepressive Medikamente. Der Vorstandsvorsitzende erklärt dennoch, dass die Stiftung kein Geld von Pharmaunternehmen annimmt. Aber steht bei der Arbeit der Stiftung nur das Wohl der Betroffenen im Vordergrund?

Der amerikanische Rocksänger Bruce Springsteen spielt seit 1965 in Bands. Im Alter von 67 Jahren hat er seine Biographie veröffentlicht. Aktuell ist „Born to run“ das erfolgreichste Buch im deutschen Buchhandel. Neben Musik beschreibt Springsteen darin seine Depressionen und seinen Umgang mit Antidepressiva. „Der Boss“, wie er von seinen Fans gerne genannt wird, nimmt seit mindestens 15 Jahren Tabletten ein. Er berichtet in dem Buch von Abhängigkeit, Wirkungslosigkeit und unangenehmen Nebenwirkungen, doch ein Kritiker der Medikamente ist er dadurch nicht geworden.

Wenn Psychiatrie ihre alten Pfade verlässt, kann sie von innen reformiert werden. Dazu müssen die Verantwortlichen bereit sein, ausgetretene Pfade zu verlassen und sich neuen Möglichkeiten öffnen. Ein Psychiater, der konsequent seinen eigenen Weg suchte und beschritten hat, ist Professor Volkmar Aderhold. Für die Radiosendung Vielfalter hat er sich interviewen lassen. Depression-Heute bedankt sich bei Mirko Ološtiak-Brahms der uns das Transkript dieses Interviews zur Verfügung stellte.

Professor Gonther: Wir versuchen schrittweise Medikamente abzusetzen und machen gute Erfahrungen mit alternativen Behandlungen. Man kann auch schwere Depressionen gut ohne Medikamente behandeln.

Wenn 60jährige Frauen zum Arzt gehen, erhalten Sie Antidepressiva - aber was soll dadurch besser werden?

Am 10. Oktober hat die Robert-Enke-Stiftung gemeinsam mit dem DFB eine DepressionsApp vorgestellt. Wir haben die App geprüft.

Endlich ist es soweit: Ab sofort ist unser Buch "Unglück auf Rezept" (Klett-Cotta Verlag) im Buchhandel erhältlich.

Ein depressiver englischer Patient unterscheidet sich nicht von einem depressiven deutschen Patienten. Die Diagnose der beiden basiert auf denselben Handbüchern. Ein typischer britischer Patient soll jedoch in 90 Prozent der Fälle nicht mit Antidepressiva behandelt werden.

Sind Antidepressiva geeignet, um Menschen von ihren Depressionen zu befreien? In dem Buch Unglück auf Rezept analysieren die Autoren Dr. Peter und Sabine Ansari die tatsächliche klinische Faktenlage. Sie entlarven zahlreiche Mythen und zeigen neue, sowie bewährte Behandlungsalternativen auf.

Neuere Studien bestärken Zweifel an der Wirksamkeit von Antidepressiva und zeigen, das sich sogar stärkste Depressionen mit Psychotherapie genauso effizient bekämpfen lassen. Obwohl der Vorsitzende der Deutschen Depressionshilfe an der Arbeit beteiligt war, verschweigt er depressiven Patienten die neuen, bahnbrechenden Erkenntnisse.