Die beliebtesten Beiträge

Die Universität Hamburg ruft zur Beteiligung an einer Studie über das Absetzen von Neuroleptika auf

Absetzen von Neurolepika

Das Thema Absetzen von Psychopharmaka wird in Deutschland noch immer stiefmütterlich behandelt. Eine neue Studie versucht Informationen über Neuroleptika von Patienten zu erhalten.

Da die meisten Psychiater vor allem daran interessiert sind, Psychopharmaka zu verschreiben und froh sind, wenn die Patienten diese nehmen, hoffen wir, dass diese Studie hilft aufzuklären, wie sich Absetzen für den Patienten gestaltet und wie schwierig es häufig ist, schnell angesetzte Mittel wieder loszuwerden.

Wie schwierig gestaltet sich das Absetzen von Neuroleptika?

Die Fachgesellschaften behaupten, dass ein langsames Ausschleichen von Neuroleptika kein Problem bereitet, sie raten lediglich von einem abrupten Absetzen ab.

Patienten berichten über andere Erfahrungen. Insbesondere nach einer langen, vielleicht sogar jahrelangen Medikation gelingt es kaum einem Patienten leichtfertig die Medikamente abzusetzen. Häufig stellen sich Entzugssymptome ein, die dann als Rückfall gedeutet werden. Aber wie ist die individuelle Situation. Das versucht eine Studie der Universität Hamburg herauszufinden.

Es handelt sich um eine Online-Umfrage. Teilnahmeberechtigt sind Patienten, die mindestens 18 Jahre alt sind und über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten Neuroleptika eingenommen haben.

Zur Studie geht es mit dem unten stehenden Button.

Zur Studie Absetzen von Neuroleptika
Von der Universität Hamburg